Der Orientalische Tanz, meist Bauchtanz genannt, gilt als ältester Tanz in der Geschichte der Menschheit und war in seiner ursprünglichen Form ein Fruchtbarkeits- und Geburtstanz.
Der Name "Bauchtanz" stammt aus der französischen Literatur als der Tanz als "danse du ventre" beschrieben wurde. Eigentlich leitet sich jedoch das Wort "Tanz" von dem Saskrit-Wort "tanha" ab, was sich am besten mit "Lebensfreude" übersetzen lässt...
Lebensfreude durch Bauchtanz!
Die Auswirkungen der körperlichen Bewegungen auf das allgemeine Wohlbefinden sind nicht zu unterschätzen!
Beim Bauchtanz werden insbesondere die Muskeln des Bauch- und Beckenbereichs aktiviert und gestärkt. Man lernt ungenutzte und untrainierte Muskeln wieder zu beherschen. Gleichzeitig entstehen durch diese anfang rein körperliche Aktivierung von Muskeln und Gelenken Gefühle, die tief verschüttet waren und nun zum Vorschein kommen.
Die Bewegung beim Bauchtanz kommen aus den Gelenken des Körpers, sie machen den Rumpf beweglich. Bein- und Rückenmuskeln werden durch das Tanzen ebenfalls gestärkt, dies beugt Rückenschmerzen vor und löst Verspannungen der Nackenmuskulatur.
Auch wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt, der Stoffwechsel reguliert sich, Stress wird abgebaut.
Das bewußte Beherschen von Körperteilen durch Anspannen und Lösen der Muskeln entspannt und setzt Energie frei.
Doch nicht nur die köperlichen Bewegungen haben positive Effekte: Bauchtanzen fördert die Auseinandersetzung mit Weiblichkeit und weiblichem Rollenverständnis. Die Hinwendung zum Frauenkörper fördert Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz.
Der Bauchtanz kommt zudem noch etwas anderem entgegen, nämlich dem Wunsch nach gemeinsamen Erleben mit anderen Frauen. Es ist ungeheuer wohltuend, Freude und Lust am Tanzen miteinander zu teilen. Probiert es doch aus!
Übrigens, tanzen - egal welcher Art - führt zur Ausschüttung der sog. Glückshormonen (Endorphinen), die zu mehr Lebensfreude führen!